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Gewebeunterspritzung mit Hyaluronsäure

Die menschliche Haut unterliegt von der Geburt an einem permanenten Erneuerungsprozess; immer neue Hornschichten werden gebildet und alte abgestoßen. Unsere Haut unterliegt aber auch einem Alterungsprozess, der individuell unterschiedlich abläuft. Innere Einflüsse wie der Hormonstatus, der Verlust von Kollagenfasern und Unterhautfettgewebe können ebenso zur Faltenbildung beitragen wie die äußeren: Sonneneinstrahlung /-belastung der Haut, Lebensgewohnheiten wie Rauchen und die Aktivität der Gesichtsmuskulatur (eine lebhafte Mimik begünstigen die Faltenbildung.

Da die Gesichtsfalten überwiegend durch den Alterungsprozess entstehen, kann man mit einer Gewebeunterspritzung zwar Falten korrigieren, aber die Neubildung von Falten nicht verhindern. Die Wirkung einer Gewebeunterspritzung ist zeitlich begrenzt, eine Wiederholung der Behandlung jedoch möglich, wenn die Wirkung nachlässt.

Was ist Hyaluronsäure?

Hyaluronsäure ist ein sehr wichtiger Bestandteil des Bindegewebes, kommt natürlich im Körper vor und wird deshalb auch mit der Zeit abgebaut. Es besitzt die Fähigkeit relativ zu ihrer Masse, sehr große Mengen an Wasser zu binden (bis zu sechs Liter pro Gramm). Dieses Verfahren ist besonders geeignet für umschriebene Areale wie Lachfalten, Nasen-Lippen-Falten, Mundwinkel-Falten, Stirnfalten Närbchen, Grübchen. Bei mimischen Falten ist die Kombination mit Botox geeignet.
Der Gewebefüller wird exakt in die Hautschicht eingespritzt, in der Gewebeverluste zur Faltenbildung geführt haben.
Um Schmerzen zu vermeiden wird in manchen Fällen ein örtliches Betäubungsmittel verwendet, auf das aber meistens verzichtet werden kann.